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2 Poesie

Poetry & Lyrik

www.auszeitklang.deDa ich nunmehr seit 5 Jahren fast täglich schreibe, habe ich inzwischen viel Erfahrung im Umgang mit Schrift, Sprache, Worten, Prosa, Reimkunst – einer Menge Literatur. Ich weiß um die Kraft der Schreibtherapie, des Glücksgefühls beim Reimen, den inneren Reisen beim Geschichtenschreiben, dem Frust bei Schreibblockaden und dem Gewinn vom Tagebuchschreiben. Die Phantasie ist meine tägliche Begleiterin geworden. Als Künstlerin lasse ich die Lyrik in den Alltag fließen, damit die Farben das Grau des Alltags ein wenig aufheitern. Ich habe begonnen, meine Lebensgeschichte zu verfassen und das Schreiben fließt in die meisten meiner Kurse mit ein, weil es ein Schatz ist. Wie geht es dir mit dem Schreiben? Lässt du dich von meiner Begeisterung anstecken? Schreiben ist Leben. Doch bevor ein Mensch beginnt zu schreiben, muss er gelernt haben mit Stille und Schweigen umzugehen und dann wiederum, sich auszudrücken. Auch das vermittle ich in meinen Kursen – die Liebe zur Stille und Reflektion und die Freude hernach beim Ausdrücken eigener Gedanken und Empfindungen.

Meine Bücher findest du in meinem Shop. Sie sind ein Spiegel und regen zum Nachdenken an. Sie beinhalten neben Lyrik Fragen und leere Seiten, wo du kreativ werden kannst und wertvolle Auszeiten im Alltag erlebst.

 

Ich schreibe eigentlich über alles, was mir gerade durch den Sinn schwebt. Hier zum Beispiel meine Ode an die Poesie, zum Welttag der Poesie verfasst:

Heute ist absolut mein Tag.

Ich liebe Farben und Poesie,

umgeben von Wald, den ich mag,

mit einem Hauch Synästhesie.

 

Doch auch ich werde überrannt

vom Alltag, der oft so laut

jeden schubst. Doch das Land

der Poesie breitet so vertraut

 

seine Arme nach dir aus, lädt

dich in Weiten ein, die ungesehen

anziehend wie ein Magnet

wohl in jeder Lage verstehen.

 

Farben gleiten in dein Leben,

um Tupfer der Freude zu schenken.

Wenn sie in dir schweben,

können sie Launen lenken.

 

Und der Wald lässt deine Seele

hellgrün aufatmend entspannen.

Damit es dir an nichts fehle.

So gehst du zufrieden von dannen.

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Stille, du holdes Wesen

So viel Lärm ist in der großen Welt.

Ich muss mich dauernd von dir entfernen,

weil sie mir den Weg zu dir verstellt.

Wie kann ich dich je ganz kennenlernen?

 

Du kannst ehrfurchtsvoll erhaben sein,

treffen wir uns bergwärts.

Manchmal läßt du mich leise allein,

dann sehnt sich mein Herz

 

nach deiner milden Seite,

die du in Schneeflöckchen zeigst,

damit mir dies Freude bereite.

Schön, dass du dich zu mir neigst.

 

In Geheimnissen schwingst du stolz,

lässt mich über einiges staunen.

Als Kälte in mir schmolz,

konnte ich dir nur Dank zuraunen.

 

Zeitweise bist du mir zu langsam,

denn wie kann ich ahnen,

was du in mir pflanzt so mühsam?

Es wird wohl einen Weg sich bahnen.

 

Doch verstehe ich dich richtig?

Ob ich dich wortgenau übersetze?

Augenblicke mit dir sammle ich

wie funkelnde kleine Schätze.

 

In dir sind mir des Lebens Geschenke

unverhofft schön und vielgestaltig.

Wenn in mir Stürme toben, lenke

meine Sinne, denn bildgewaltig

 

lerne ich durch dich, meinem Empfinden

Ausdruck zu verleihen. Im Ausbreiten

kannst du mein Inneres verbinden.

Ach, könntest du mich immer begleiten.

 

Doch manchmal erscheinst du eintönig und matt.

Erdrückt dich mein hitzig, geschäftiges Leben?

Schnell renne ich hinaus, des Wirrwarrs satt.

Natur umgibt mich mit deines Wesens Schweben.

So geht das nun schon eine Weile. Ich reime nachts, im Wald, beim Kochen, in der Badewanne, eigentlich im Grunde fast immer und überall. Doch das ist nur mein Spaß. Es müssen keine Reime sein. Es können einzelne Worte sein, die eine neue Welt eröffnen oder ein Satz, selbst ein Ton regt zum Schreiben an. Probier es aus, es tut gut und verhilft dir zu einem reichen, weiten Innenleben.

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